Ich bin ein Entwickler – Oder: iOS 5: Ein Selbstversuch
Es ist Samstag, man ist gut erholt (ist man?) und die überschüssige Energie muss genutzt werden
Nach dem Studium der Apple Keynote von Montag war es nur eine Frage der Zeit, wann ich endlich die iOS5 Beta installieren würde. Die bisherigen Testberichte lassen wenig Probleme vermuten (ausser, dass die Akku-Laufzeit um 24% sinkt…..aber das ist bei mir kein Thema) und da es auch eine Anleitung gibt, wie man das iOS ohne Developer Account installieren kann (http://bit.ly/kElYFU), sollte ein Selbstversuch doch eigentlich kein Problem sein, oder?
Hhm, aber die Warnungen klingen nicht so richtig schön:
“Before we even start, obviously this is something that isn’t covered by warranty and may destroy your phone. Once you go to iOS 5, you cant go back. APPLE WILL LIKELY FIX THIS IN AN UPCOMING iOS 5 UPDATE AND YOU WON’T BE ABLE TO USE YOUR DEVICE (until iOS 5 final is released or a developer adds your phone to his or her device list).”
Tja, und ausserdem….wie will ich eigentlich die iCloud-Dienste nutzen, wenn ich so etwas wie Foto-Streaming gar nicht über mehrere Devices testen kann? Und wenn ein schwerwiegendes Problem auftritt und ich mein iPhone wieder in das Evolutions-Stadium eines Fauskeils zurückversetze…..dann hilft mir keiner (sniff) und der Samstag/Sonntag ist gelaufen……
Neee, da muss doch doch auch andere Wege geben, oder?
Gibt es auch
– Ich richte mir einfach einen Developer Account ein
…okay, das kostet mich 79€ im Jahr….aber ich habe schon mehr Geld für unsinnigere Dinge ausgegeben. Und ausserdem ist es für einen guten Zweck, mir als Großaktionär kommt es ebenso zu Gute (rechte Tasche, linke Tasche halt
und ich muss mir keine Sorgen über mangelnden Support oder Updates machen, die bis zum finalen Release bereitgestellt werden.
iPad zücken, Kreditkarte anwärmen….und los geht’s: Keine 10 Minuten später und der Account steht
.
Nach dem Download der aktuellen Beta (da es zig verschiedene Versionen des iOS gibt, muss man das richtige Gerät auswählen) muss ich nur noch bei Apple meine 40 Stellige UDID hinterlegen und mich bereit erklären, mein iPhone wiederherzustellen….warum reicht eigentlich kein Update? Aber wenn Apple das sagt, muss es okay sein…..
Egal, gesagt getan…..20 Minuten später erscheint das iPhone im neuen Glanz: Als erstes hat man im Setup-Assistenten die Möglichkeit, sein iPhone für die iCloud anzumelden; danach geht es darum, ein Backup einzuspielen….aus der iCloud oder eben ganz konventionell (=altbacken) über iTunes……und das dauert…..
Drei Stunden später (in der Zwischenzeit wurde die Hamburger City unsicher gemacht) strahlt mir das neue Notification Center entgegen. Okay, sieht aus wie das kleine grüne Männchen….aber wie immer bei Apple ist Alles sehr viel besser: Man kann in den Einstellungen für jede App genau definieren, welche Informationen in welchem Umfang und welcher Reihenfolge angezeigt werden. Damit kann man dann auch die Dinge ausblenden, die eh Schnuppe sind.
Auch die Twitter-Integration ist ein Segen und vor Allem vom Design her einfach Apple
.
Ich werde das Pfingstwochenende wohl nutzen, um die übrigen Details auszuprobieren…Backup in der Cloud, iStream uww. usf;
iStream funzt natürlich erst dann, wenn man auch ein Gerät hat, was die auf dem iPhone erstellten Fotos sofort entgegen nimmt….aber dafür habe ich ja mein iPad2……; allerdings dauert der Downlod dafür aktuell 2 Tage…..nee, nicht weil mein dörfliches Internet so schneckig ist sondern vielmehr, weil der Server von Apple so überlastet ist.
Nun, wie sagte Steve Jobs auf der Keynote: “Well, aren´t these the guys who brought me Mobile Me???”. Nunja, wenn die iCloud zukünftig genauso spritzig ist, dann Prost Mahlzeit
.
Bericht folgt!
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P.S.: Mittlerweile habe ich schon den ersten Twitter-Follower an meinem Account partizipieren lassen….man kann ja bis zu 99 Devices registrieren…..da ist noch Luft.







Bemerkenswerter Beitrag. Würde gern mehr Blogposts zu der Thematik sehen.